Wir fressen uns zu Tode: Das revolutionäre Konzept einer russischen Ärztin für ein langes Leben bei optimaler Gesundheit
Wir fressen uns zu Tode: Das revolutionäre Konzept einer russischen Ärztin für ein langes Leben bei optimaler Gesundheit


Goldmann Verlag
Bestes Angebot NEU: EUR 7.95
Anzahl der Seiten: 224

interessant
Lieferung ok, Inhalt des Buches lehrreich, aber stellenweise unglaubwürdig.
Kein Buch für wirkliche Ratschläge zum Abnehmen

Gute Ansätze, in der Praxis für mich nicht durchführbar
Ich habe mir von dem Buch Tipps erwartet, dass man sich insgesamt besser fühlt. Mir persönlich geht es oft nicht gut nach dem Essen, habe Probleme mit dem Darm, bin aber eher untergewichtig. In dem Buch sind schon viele Tipps enthalten, vor allem auch körperliche Übungen und Atemübungen. Tatsache ist auch, dass die Gesellschaft insgesamt zu viel isst und oft das Falsche. Für mich ist aber die von der Autorin vorgeschlagene Ernährungsweise nicht durchführbar und auch nicht alltagstauglich. Da ich auch berufstätig bin, ist es für mich unmöglich, diese radikalen Vorschläge umzusetzen. Und was ist bei einer Einladung zum Essen oder wenn jemand zum Geburtstag Kuchen ausgibt? Allerdings versuche ich, die Lebensmittel, die als ungesund dargestellt sind, auf ein Minimum zu reduzieren. Allerdings auf meinen Milchkaffee und meinen Joghurt möchte ich im Moment nicht verzichten. Mir persönlich tut es nicht gut, wenn ich mich zu radikal umzustellen versuche, denn dann kreisen die Gedanken nur noch darum, was ich essen darf und was nicht und dann habe ich auch kein Wohlbefinden.
Ich habe das Buch jetzt erst mal beiseite gestellt, werde es bei Gelegenheit nochmals durchlesen.

Russische Märchenstunde
Anders kann man die letzten 3 Stunden, die ich mit diesem Buch verbracht habe, nicht bezeichnen. Die Autorin stellt solche hanebüchenen Theorien auf, dass der Mensch ein Obstfresser wäre. Das kann man mit gesundem Menschenverstand widerlegen. Ein Großteil der Menschheit lebt in Gebieten, in denen über viele Monate hinweg kein kein Obst oder Gemüse (oder Gräser oder Getreide) wächst, weil es zu kalt oder zu heiß ist. Und das nicht erst seit gestern sondern seit Jahrtausenden. Die Urahnen des modernen Menschen haben sich ihrer Umgebung über Jahrtausende hinweg angepasst. Sie konnten also kaum nur von "Grünzeug" leben, denn das gab und gibt es von Natur aus phasenweise nicht.
Sehr amüsant fand ich die Erzählungen von ihren Experimenten, in denen sie mit diversen Menschen durch irgendwelche Wüstenregionen gelaufen oder über Berge gekraxelt ist. Dass das geht, ist klar. Aber wie haben sie das organisiert? Ihrer Angabe nach waren Menschen darunter, die täglich 10 Liter Wasser getrunken und so viele Lebensmittel verspeist haben, dass sie bis zu 6000 Kalorien zu sich nahmen. Und das bis zu 16 Tage lang. Woher hatten sie diese Mengen in einer Wüste??? Sie werden es ja wohl kaum im Rucksack herum getragen haben. Abgesehen davon hätte alles gekühlt werden müssen, damit das Wasser bei 50 Grad heißer Luft nicht verdunstet und die Lebensmittel nicht im Handumdrehen vergammelt sind. Sie werden ja wohl kaum mit einem Kühltransporter im Schlepptau unterwegs gewesen sein. Schon gar nicht im Gebirge.
Krönender Höhepunkt war die Geschichte, dass man stirbt wenn die Haut nicht atmen kann. Belegt hat sie dies mit einer Überlieferung aus dem 16. Jahrhundert, in der ein Junge für eine Theateraufführung mit Blattgold überzogen wurde und am nächsten Tag mausetot war. Dieses Ammenmärchen kommt auch in einem James-Bond-Film vor und wurde wagemutig am lebenden Menschen ausprobiert. Es passierte rein gar nichts, denn der Anteil, den die Haut zur Atmung beiträgt ist viel zu gering um tötliche Folgen zu haben.
Herzhaft gelacht habe ich übrigens bei ihrer (dermaßen wissenschaftlichen) These, dass der Dickdarm im Körper die Funktion einer Heizung hat, weil - jetzt halten Sie sich fest - er wie ein Heizkörper aussieht.
Dass wir zu viel essen - ja, okay, ich sehe es ein. Die Theorie, dass wir auch aus der Luft und der Sonne Energie gewinnen können akzeptiere ich. Dass die ständige Überbelastung durch die viele Nahrung schlecht für den Körper ist, erscheint mir logisch. Dass der Mensch verzärtelt ist und mehr für seine Abhärtung tun müsste, wissen wir nicht erst seit gestern.
Aber alles andere ist so aus den Fingern gesogen, dass es zum Himmel schreit. Die Autorin hat keinerlei Belege, außer die Behauptungen zu ihren angeblichen Experimenten. Nirgendwo findet man etwas darüber. Alles ist extrem oberflächlich gehalten - mehrmals schreibt sie, sie will dieses und jenes jetzt nicht näher ausführen.
Ach ja, noch eine Ergänzung: Als der Mensch noch so lebte wie die Autorin es für richtig und gesund hält (Baden in kalten Seen oder Flüssen, viel Bewegung, wenig(er) Nahrung wegen aufwändigen Beschaffens), wurde er gerade mal 40 Jahre alt.
Ich persönlich mache mir große Sorgen um die Auswirkungen auf die Heilsuchenden, die hier blind "Ja und Amen!" rufen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, doch ich möchte mir nicht ausmalen was geschieht wenn eine Frau, die nach diesen Maßstäben lebt, schwanger wird oder gar während der Schwangerschaft mit diesem Blödsinn anfängt. Oder was aus den armen Kindern wird, denen diese völlig unzureichende Ernährungsweise von ihren irrgläubigen Eltern aufgedrängt wird.
Und abgesehen von diesen Punkten liest sich das Buch sehr schlecht.
Fazit: Guter Grundansatz, ansonsten Daumen runter!

Ich habe meine Ernährung jetzt weitestgehend umgestellt
Galina Schatalova beschreibt eindrucksvoll, was vor allem das tierische Eiweiß in unserem Körper anrichtet und begründet damit, warum es nicht für den Menschen geeignet ist. Des Weiteren erklärt sie, welche Folgen das Überfressen auf unsere Atmung, auf unser Verdauungssystem und unsere Lebensdauer hat. Sie erklärt, warum man gekochte Nahrung aus seinem Ernährungsplan streichen sollte. Wenn man sich nun richtig ernährt, muss man entschieden weniger essen. Dass ihre Ernährungstheorie stimmt, beweist sie mit sportlichen Vergleichen zwischen ihren Kandidaten und den Anhängern der Kalorientheorie. Ein Lohnenswertes Buch für jeden! Wenn es nicht gelingt, alle Gewohnheiten abzustellen, sollte man wenigstens dazu übergehen, nur noch dann zu essen, wenn wirklich der Magen knurrt, und dann überwiegend unbearbeitetes Obst essen. Störend wird das Buch für mich, wenn sie fast alle Krankheiten, bsp. Krebs, auf die falsche Ernährung zurückführt. (Dr. Hamer hat mit seiner GNM klar bewiesen, dass diese "Krankheiten" psychischen Ursprungs sind) Im Großen und Ganzen ein grandioses Buch, welches schlüssig erklärt, welche Nahrung die artgerechteste für den Menschen ist.

Ein Buch, das jeder lesen sollte
Dieses Buch von Galina Schatalova sollte von jedem gelesen werden, der begriffen hat, dass die mit beängstigender Geschwindigkeit stetig steigende Rate der Menschen, die an chronischen und lebensbedrohlichen Zivilisationskrankheiten leiden, auf unsere Lebensweise und hier insbesondere unsere Ernährung zurückzuführen ist. Die Autorin macht auf wissenschaftlich fundierte Weise die Zusammenhänge zwischen Ernährung, daraus resultierenden Stoffwechselprozessen und den körperlichen Resultaten (Krankheit = bei nicht artgerechter Ernährung, Gesundheit bei artgerechter Ernährung und Lebensweise)deutlich. Sie veranschaulicht dies sehr hilfreich durch Beispiele aus der Vielzahl der von ihr (mit ihrem System der natürlichen Gesundung)geheilten Patienten, an sich selbst vorgenommenen Experimenten und mit Patientengruppen durchgeführten Studien. Dem Leser wird deutlich vor Augen geführt, wie wir widerspruchslos dem althergebrachten Prinzip der ausgewogenen Ernährung mit seinen Kalorientabellen anhängen und unseren Körper mit Schlacken aus einer nicht artgerechten "Zivilisatonskost" belasten, die letztendlich - wenn seine Anpassungsreserven erschöpft sind - zusammen mit unserer streßigen und bewegungsarmen Lebensweise zu chronischen Krankheiten führen. Mir gefällt besonders der ganzheitliche Ansatz dieser Ärztin, die die Ernährung nicht isoliert untersucht und dann eine "ideale Ernährungsweise" als Lösung aller Probleme anbietet, sondern Ernährung als einen grundlegend wichtigen Faktor innerhalb einer gesunden, artgerechten Lebensweise darstellt. Zu einer artgerechten Lebensweise zählen nach ihrer Sicht eine natürlich empfundene Eingebundenheit in die Natur, von der wir ein Teil sind, und dementsprechend eine mentale Ausgewogenheit verbunden mit ausreichender körperlicher Bewegung und einer den spezifischen Bedürfnissen des homo sapiens entsprechenden vitalstoffreichen, gesunden Ernährung. Zudem wird einem nach dem Lesen des Buches unmissverständlich klar, dass wir selbst für unsere Gesundheit verantwortlich sind und dass "wirklich gesund sein" wesentlich mehr ist, als einen gut funktionierenden Körper zu haben. Ich kann dieses Buch ebenso wie das zweite Buch von Dr. Schatalova "Heilkräftige Ernährung - eine energetische Lebensmittel- und Heilkräuterkunde für wahre Gesundheit" nur jedem eigenverantwortlichem Menschen empfehlen. Ich finde es nur unendlich schade, dass diese wertvollen Bücher nicht in englischer Sprache erhältlich sind, da ich sie gerne an meine Freunde und Familie hier in England verschenken würde.
- Mein kleines Buch vom Träumen
- The Law of Attraction: Das kosmische Gesetz hinter ‘The Secret’
- Der Wunsch: Ein spiritueller Roman
- Götter der Sterne: Bibel, Mythen und kosmische Besucher
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