Sternentore – Die rätselhafte sechste Dimension: Das Geheimnis des Stargate: Neuartige Enthüllungen über Dimensionstore und Zeitoberflächen. Die Bibel – Hinweise vorsintflutlicher Physik?
Sternentore - Die rätselhafte sechste Dimension: Das Geheimnis des Stargate: Neuartige Enthüllungen über Dimensionstore und Zeitoberflächen. Die Bibel - Hinweise vorsintflutlicher Physik?


Bohmeier
Bestes Angebot NEU: EUR 19.95
ISBN: 3890943950
Anzahl der Seiten: 175

Zuwenig Sternentore
Als Stargate-Fan habe ich mich auf darauf eingelassen, mehr über Sternentore erfahren zu wollen.
Doch leider waren gerade diese Ausführungen in dem Buch nur am Anfang aufgeführt und wurden nicht weiter ausgeführt. Insbesondere die Beispiele von "sogenannten" Sternentoren auf unserer Erde hätten mich mit Karten und Bildern aus den jeweiligen Ländern interessiert, auch wenn sie vielleicht nicht mehr dort zu finden sind.
Sehr abstrakt und oft als Laie nicht nachvollziehbar, fehlten mir auch anschauliche Zeichnungen oder Darstellungen, die das Erklärte näher erläutert hätten. Auch war mir oft nicht genau der Unterschied zwischen dem Stand der tatsächlichen Forschung und den waghalsigen (wenn gleich auch interessanten) Theorien klar.Dennoch hatte ich meinen Spaß beim Lesen, auch wenn ich nicht alles verstanden habe oder nachvollziehen konnte.Wer also auf Techno-Babbel a la Sam Carter (Stargate SG-1) oder Rodney McKay (Stargate-Atlantis) steht und sich auch nicht vor Ein- und Ausführungen die Quantenphysik scheut, der wird an den eigenwilligen Auslegungen von Dr. Calvet zum Universum und zur Menschheitsgeschichte (nach der Bibel) sicher seinen Spaß haben.

Der Eintritt in eine andere Welt
Noch nie zuvor hatte ein Autor mich so von seiner Arbeit überzeugt, wie Dr. Calvet. Er erwähnt und zeigt im Anhang 3 Artikel seiner selbst, die beweisen, dass es einen Raum gibt, der nicht mit der Raumzeit übereinstimmt. Ferner gibt es eine mögliche Technologie anhand von superkalter Materie, um auf "die andere Seite" zu gelangen. Solche "Sternentore" oder "Dimensionstore" werden auch im Alten Testament ewrwähnt, z.B. wenn Gott auf dem Berg Sinai oder zwischen den Figuren auf der Bundeslade erscheint. Falls es uns gelingen sollte ein solches Raumtor zu bauen, könnten wir auf die andere Seite gelangen oder aber Sprünge durch die Raumzeit unternehmen, und zwar in Nullzeit. Es ist ein sehr ordentlich recherchiertes und beeindruckendes Buch, das sicherlich in einigen Jahren Physiker anregen wird eine solide Scheibe Bose-Einstein-Konmdensats herzustellen, um zu sehen, ob man wirklich innerhalb dieser Materiewelle hineintreten kann. Hoffen wir, dass es so ist. Dann steht uns die Tür zur Kontrolle des Universums offen.

Interessante Gedankengänge
Der Autor geht in diesem Buch zunächst auf mutmaßliche Sternentore in der Geschichte ein, wie beispielsweise das Sternentor am Titicacasee, jenes in Südperu und das im Necromicon - dem Buch der toten Namen - beschriebenen. Weiter beschäftigt er sich ausführlich mit Themen aus der Physik und beschreibt seine Erkenntnisse zu Themen wie die String-Theorie, die Topologie des Raumes, Das „falsche Vakuum" und dunkle Materie sowie Dunkle Energie. Weiter beschäftigt er sich mit Dilatonen, Wurmlöchern und dem Thema „Der Fall durch ein schwarzes Loch". Bald kommt er auf das „Planksche Sternentor" zu sprechen, wo er das Stargate als „Tür zur 6. Dimension bezeichnet". Er stellt fest, dass die moderne Kosmologie und mögliche Technologien weitgehend mit den Ideen des Films „Stargate" und ähnlichen Science-Fiction-Filmen und -serien übereinstimmen. Der Autor glaubt, dass die Ideen, die zu „Stargate" und ähnlichem führen, nicht erfunden sind. Dieses Kapitel ist vielleicht - neben den Kapiteln, die sich mit der Bibel befassen, das interessanteste im ganzen Buch. Dr. Calvet beschäftigt sich weiter ausführlich mit dem String-Beschleunigern und exotischer Materie und kommt schließlich zum Thema „Neues aus der Physik". Calvet ist der Meinung, dass die Zeit keine Dimension ist, in der wir reisen könnten, als ob es eine weitere Raumdimension wäre. Er weist darauf hin, dass sich die Strings in den jeweiligen Teilchen in einem sechsdimensionalen Raum, eben dem Quantenvakuum, aufhielten und durch dieses Quantenvakuum miteinander kommunizieren bzw. sich gegenseitig beeinflussen und stellt fest, dass derartige Prozesse für einen Beobachter in der Raumzeit zeitlos ablaufen, weil die Zeit im Quantenvakuum nicht auf die Zeit in der Raumzeit übertragen werden kann, denn beide haben eine verschiedene Struktur. In seinen letzten beiden Kapiteln kommt Carlos auf die Themen zu sprechen, in denen er Hinweise auf versteckte Technologien in der Bibel sieht. Bei dem Begriff „Schöpfung der Welt in sechs Tagen" sieht Calvet die Zahl „6" als ein Hinweis auf den oben beschriebenen sechsdimensionalen Raum, eben das Quantenvakuum. Außerdem sind nach Calvets Ausführungen Strings sechsdimensional. So interpretiert er die Bibelstelle 1.Mose 1.3 „Gott sprach daher: ,Es werde Licht' - und es ward Licht" folgendermaßen:„Es war also zuerst dunkel und das Licht wurde erst später kreiert. Gott kreierte daher vermutlich zuerst die vierdimensionale Raumzeit und fügte erst dann das sechsdimensionale Stringumfeld hinzu, das dem Licht des Vakuums erlaubt, in die Raumzeit zu springen und sie zu erleuchten. Als auch Elementarteilchen auftraten, verbanden sich ihre Strings mit dem Quantenvakuum und konnten somit direkt Licht erzeugen, etwa durch Kernfusion. Nach klassischer Ansicht ist es nicht zu verstehen, wie Gott das „Licht der Erde" an- und ausschalten konnte." (S. 124)Im Garten Eden sieht Calvet Technologie. Der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen müsse kein wirklicher Baum, sondern er könne auch sei ein Gerät gewesen sein. Ein sechsdimensionales Wesen aus dem Quantenvakuum hätte Adam und Eva als unschuldige Kinder geschaffen, und der genannte „Baum" (das Gerät) veränderte durch einen Computer ihre Psyche und speiste ihnen Daten ein, die ihnen das Wissen von erwachsenen Menschen gab. Nun wussten sie, was Gut und Böse ist und „Gottes" Experiment, eine Rasse, die nur Gut war, zu erzeugen, war gescheitert. Der Gott der Genesis sei nur ein Hologramm gewesen, das von den Wesen aus der 6. Dimension gesteuert wurde. Das Buch enthält im Anhang drei vom Autor stammende englischsprachige Originalartikel über das Quantenvakuum aus dem Journal of Theoretics.

Sternentore
Dieses Werk von Dr. Carlos Calvet geht zunächst auf geschichtlich erwähnte "Sternentore" ein und auf das Buch der toten Namen (Necronomicon).
Auf diese geschichtliche Einleitung folgt dann nahezu gebetsmühlenartig die Darstellung der Stringtheorie und die Übereinstimmungen mit Herrn Calvets eigener Variante zur Dynamik des Quantenvakuums. Nur ist der nicht umfassend vorgebildete Leser nicht in der Lage, die Behauptungen geistig zu überprüfen, ist da auf blindes Vertrauen angewiesen, so dass sich ziemlich schnell Unaufmerksamkeit gegenüber dem Gelesenen einstellt.
Und so rast der Autor mit Siebenmeilenstiefeln durch die technischen Möglichkeiten in Verbindung mit der Hyperphysik, befasst sich mit Stringbeschleunigern und Stargates.
Was ich persönlich vermisst habe, wie auch in allen vorherigen Werken von Herrn Calvet, ist ein mathematisches Instrument, um seine Aussagen zur Gravitations- wie Trägheitsmanipulation berechenbar zu machen. So wird zwar das Podkletnov- Experiment aus der Theorie des Autors heraus interpretiert, aber nicht mathematisch gezeigt, dass diese Sichtweise zu einer Schwerfeldreduktion von 4 % führt und somit richtig ist.
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